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Der Porsche 911 GT3 Cup Version

Seit Einführung des Porsche Carrera Cup im Jahr 1990 wurden in Deutschlands schnellstem Markenpokal acht Versionen des legendären Rennwagens aus Zuffenhausen eingesetzt. Was mit 265 PS im ersten Markenpokalfahrzeug – dem Carrera 2 – begann, führt bis zum vorläufigen Höhepunkt im Jahr 2006. Mit 400 PS gehen die Akteure mit dem bis dato leistungsstärksten 911 GT3 Cup in ihre Meisterschaft.

Beeindruckend - Das Äußere

Eine neue Bugpartie mit verstellbaren Spoilern sowie ein justierbarer, um 60 Millimeter breiterer Heckflügel, der 35 Millimeter höher steht, als beim Ursprungsmodell, verbessern den Gesamtabtrieb des 911 um 40%. Das Gewicht konnte - unter anderem durch Einsatz von Kohlefaserverbundstoffen - bei 1.140 Kilogramm gehalten werden.

Kraftwerk - Der Motor

Der bewährte 3,6 Liter Sechszylinder-Motor leistet 294 kW (400 PS) bei 7.300 U/min. Das maximale Drehmoment von 400 Newtonmetern gibt das Triebwerk bei 6.500 U/min ab. Die Höchstdrehzahl ist bei 8.200 U/min erreicht.

Schnell - Das Getriebe

Ein sequentielles Sechsgang-Getriebe mit Zugkraftunterbrechung ermöglicht das Hochschalten bei Vollgas ohne Kupplungsbetätigung. Es ist eng gestuft, optimal auf die Charakteristik des Motors abgestimmt, gewährleistet kürzeste Schaltzeiten und verhindert Bedienungsfehler weitgehend.

Starkes Stück - Das Fahrwerk

Das Fahrwerk des 911 GT3 Cup entspricht mit einer McPherson-Vorderachse und der Porsche-Mehrlenker-Hinterachse prinzipiell der Serie. Sturz, Spur und Standhöhe sowie die Querstabilisatoren sind in einem vom Reglement bestimmten Rahmen variabel. Zu einer präziseren Radführung und weiter verbesserten Fahrdynamik tragen aus dem stärkeren 911 GT3 RSR übernommene Radträger bei.